04.04.2011
Dokumentation: Lernen aus der Krise
Impulse zur Wirtschaftsethik aus der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Beiträge aus einem Workshop der Landessynode und der Synodaltagung im Herbst 2010. Die Broschüre umfass 87 Seiten.
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Langfassung des Beitrags von
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Wirtschaft als Thema christlichen Glaubens
(10 Seiten, PDF-Datei, ~120 KB)
Aus dem Inhalt:
- Die Relevanz des christlichen Glaubens für die Wirtschaft
- Die Option für die Armen als biblische Leitorientierung
- Martin Luthers Wirtschaftsethik
- Vier Modelle der Wirtschaftsethik in der christlichen Theologie
- Vier Ebenen wirtschaftsethischer Reflexion
- Die Aufgabe der Kirche
Langfassung des Beitrags von
Dr. Daniel Dietzfelbinger
Themen und Instrumente der Wirtschafts- und Unternehmensethik
(42 Seiten, PDF-Datei, ~240 KB)
Aus dem Inhalt:
- Unternehmens- und Wirtschaftsethik: Häufig gestellte Fragen
- Individualebene: Ethik für die Führungskraft
- Institutionenebene: Unternehmensethik
- Systemebene: Wirtschaftsethik
- Orientierung
Langfassung des Beitrags von
Christoph Flad
(6 Seiten, PDF-Datei, ~30 KB)
Aus dem Inhalt:
- Die vier Dimensionen der nachhaltigen Geldanlage
- Die Möglichkeiten nachhaltigen Investments
- Die Praxis der bayerischen Landeskirche
Zum Sparpaket der Bundesregierung

Die Auseinandersetzung um das geplante Sparpaket der Bundesregierung ist voll entbrannt. Bis 2014 will der Staat rund 80 Mrd. Euro weniger ausgeben. Mehr als 30 Mrd. Euro entfallen auf den Bereich der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Gleichzeitig werden die Vermögenden in diesem Land bei der Bewältigung der durch die Krise bedingten Folgen verschont.
Ist das gerecht?
Debattenbeiträge, Stellungnahmen, Aktionen und Veranstaltungen sollen hier ihren Platz haben.
13.11.2010
30.000 Menschen demonstrieren für soziale Gerechtigkeit
Einen Bericht über die größte Massendemonstration der letzten Jahrzehnte in Nürnberg finden sie hier.
17.10.2010
Protest aus christlicher Überzeugung: Fair teilen statt sozial spalten
NÜRNBERG - Rund 450 Menschen folgen dem Aufruf der beiden christlichen Kirchen gegen das geplante unausgewogene Sparpaket der Bundesregierung. Mitarbeiter aus kirchlichen Einrichtungen zeigen die "Auswirkungen einer menschenverachtenden, kinderfeindlichen Politik" auf. Regionalbischof Stefan Ark Nitsche kritisiert vor allem eine Logik, bei "denjenigen anzufangen, die am Wenigsten haben". Die Demonstrierenden unterschreiben auf einem großen Banner, das die Aufschrift trägt "Fair teilen statt sozial spalten.
Aufgerufen zu der Protestaktion haben neben den beiden Kirchen, die Stadtmission Nürnberg, der Caritasverband Nürnberg, die Kath. Betriebsseelsorge und der kda.
Bilderstrecke über die Protestaktion
Medienspiegel (externe Links)
17.09.2010
Appell an Politik: Lasten gerecht verteilen
Der Leiter des kda Bayern, Dr. Johannes Rehm, mahnt zur Solidarität mit den sozial Schwachen in der Gesellschaft und fordert die Politik auf, eine entsprechende Lastenverteilung durch die Steuergesetzgebung zu gestalten. Rehm weist darauf hin, dass der Appell an die Politik eingebunden ist in die
Diskussion (externer Link) innerhalb der Landeskirche und ihrer Diakonie.
Der Appell "Fair teilen statt sozial spalten" der Verfasser der Nürnberger Erklärung zum Herunterladen (2 Seiten, ~180 KB), mit Veranstaltungshinweisen. Auch in Würzburg hat sich ein Bündnis gebildet und eine "Würzburger Erklärung zum geplanten Sparpaket der Bundesregierung" (PDF-Datei, ~140 KB) verfasst.
30.07.2010
Vom Sozialstaat zum Almosenstaat?
In der aktuellen Ausgabe von "Kirche und Arbeit" (PDF-Datei ~320 KB) hegt kda-Mitarbeiter THOMAS KRÄMER den Verdacht, dass der Staat sich aus seiner Verantwortung schrittweise zurückziehen will und stattdessen auf mehr Barmherzigkeit und Almosen setzt.
28.07.2010
Schlagseite zu Lasten der Armen
"Das Schiff droht zu kentern", sagt kda-Mitarbeiter Thomas Krämer bei einer Veranstaltung mit dem Titel: "Sparbeschlüsse gehen alle an!"
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Müller aus Erlangen dagegen verteidigt das Sparpaket. Mehr
20.07.2010
Wer zahlt eigentlich für die Krise?
Am stärksten soll der "Kraftakt" aber ausgerechnet die Menschen treffen, die am wenigsten Kraft haben und am meisten unter der Krise leiden: Arbeitslose, Menschen mit niedrigen Einkommen und bedürftige Familien mit Neugeborenen. Der Sparplan seht damit diametral zu den sozialethischen Orientierungen, für die sich die Kirchen einsetzen.
PHILIP BÜTTNER und THOMAS KRÄMER setzen sich in ihrem Beitrag auch mit den Begründungen für das Sparpaket auseinander. Für sie stellt sich die Frage: Warum verzichtet man auf die Solidarität der Reichen, wenn sie am dringensten benötigt wird? Mehr
16.06.2010
Protest der KDA-Bundeskonferenz
Die Kürzungsbeschlüsse der Bundesregierung sind in höchstem Maße ungerecht, unverhältnismäßig und gefährlich, davon ist der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Kirche in Deutschland (KDA) überzeugt. Die Bundeskonferenz fordert die Bundesregierung auf, ihre drastischen Einsparpläne im Bereich des Sozialen zurückzunehmen. Der Leitgedanke muss deshalb lauten: Fair teilen statt sozial spalten. Der kda Bayern schließt sich dem Protest an. Mehr
07.05.2010
"Vorbild" Griechenland
Griechische Gerichte. Griechische Sonne. Griechische Kultur. Rechtzeitig zur beginnenden Urlaubszeit schwärmen viele Menschen vom Urlaubsland Griechenland. Doch diesmal ist alles etwas anders. Zur Situation in Griechenland und was wir in Deutschland von den Griechen "lernen" sollen kommentieren SUSANNE OTT und THOMAS KRÄMER. Mehr














