03.11.2011
Steuer gegen Armut: Erklärt in 84 Sekunden
02.11.2011
Fast eine Viertelmillion Unterschriften gesammelt
28.10.2011
kda sammelt 1.200 Unterschriften
10.10.2011
Steuer gegen Armut: Robin Hood auf Sozialmeile
NÜNRBERG – Das Nürnberger Sozialbündnis erreicht mit einer Sozialmeile rund um die Lorenzkirche viel Aufmerksamkeit für sein gemeinsames Anliegen: mehr soziale Gerechtigkeit. Der anhaltende Protest für eine Rücknahme der Kürzungen im Sozialbereich eint 37 Organisationen. Mit kreativen und deutlichen Aktionen machen sie Druck auf die Politik. Der kda Bayern und die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evang.-Luth. Kirche (afa) sammeln Unterschriften für eine „Robin-Hood-Steuer“ gegen Armut und unterstützen damit die
Kampagne der evangelischen Landeskirche für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. kda-Mitarbeiterin Susanne Ott ist überzeugt: "Wir brauchen die Finanztransaktionssteuer jetzt, um endlich Zocker und Spekulanten ordnungsgemäß zur Kasse zu bitten. Die Gerechtigkeit darf durch sie nicht länger mit Füßen getreten werden. Weit mehr als 200 Unterschriften konnten wir heute sammeln, wodurch das 'Gerechtigkeitskonto' weiter wächst. Darüber freuen wir uns, wie über zahlreiche ermutigende Gespräche mit Passanten." Unterstützt wurde der kda von der
Evangelischen Studierendengemeinde Nürnberg.
In einem Manifest "Für mehr soziale Gerechtigkeit" (PDF-Datei, ~1,5 MB) wirbt das Sozialbündnis für eine anderer Politik, darunter auch die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn. kda und afa verknüpfen mit einer Schuhputzaktion die Frage "Was ist Arbeit wert?" (PDF-Datei, ~450 KB).
Pressespiegel vom 10.10.2011
04.10.2011
Erntedankfest: "Steuer gegen Armut" im Familiengottesdienst
HALLSTADT (bei Bamberg) - "Das ist der Hut von Robin Hood, und der hat es den Reichen weggenommen und den Armen gegeben." Dass auch gerechte Steuern Ausdruck des Dankes sein können, darum ging es in der Predigt in der Johanneskirche.
Anschließend gaben viele Gemeindeglieder ihre
Unterschrift für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der Hoffnung, dass die erzielten Einnahmen ein Stück mehr soziale Gerechtigkeit schaffen können.
21.09.2011
DGB Bayern unterstützt Landeskirche
MÜNCHEN - "Wir sind der Evangelischen Kirche in Bayern dankbar für ihre Initiative", sagte der Vorsitzende des DGB Bayern Matthias Jena bei einem Treffen mit dem Finanzreferenten der evangelischen Landeskirche Oberkirchenrat Dr. Claus Meier. Gemeinsam mit den Mitgliedern des DGB-Bezirksvorstandes unterzeichnete Jena die Unterschriftenliste.
Der DGB Bayern-Chef sieht die Politik an einem Schweideweg. "Wir stehen vor nicht weniger als einer Systemfrage. Die Alternativen lauten: Finanzmarktkapitalismus oder soziale Demokratie. Wenn wir die weltweiten Finanzmärkte nicht endlich festen Regeln und Sanktionen unterwerfen, dann werden wir dauerhaft von einer Krise in die nächste getrieben", sagte Jena. Gleichwohl sieht er in der Finanztransaktionssteuer "kein Allheilmittel. Sie muss ergänzt werden um eine wirksame Kontrolle der Banken und Finanzmärkte, eine verbesserte Risikovorsorge der Banken, die Begrenzung der Macht der Rating-Agenturen und um ein wirksames Verbot von Leerverkäufen".
19.09.2011
Faires Frühstück und faire Finanztransaktionssteuer
SCHWABACH - "Es verbietet sich, dass Spekulanten mit Weizen, Reis und Zucker zocken, exorbitante Gewinne erzielen und Menschen deshalb hungern", sagte Susanne Ott, wissenschaftliche Referentin beim kda und Aktive beim Bund Naturschutz. Der Eine-Welt-Laden, der Bund Naturschutz und der Diakonieverein hatten am Sonntag zu einem fair-regionalen Frühstück ins Evangelische Haus eingeladen.
Das Spekulieren mit Lebensmitteln ist ein Beispiel für die aktuellen Auswüchse an den Finanzmärkten. Ott machte deutlich, dass diese mitverantwortlich seien für die extrem gestiegenen Preise. Aus diesem Grund sammelte sie im Rahmen einer
Unterschriften-Kampagne der Evang.-Luth. Kirche in Bayern zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer zahlreiche Unterschriften bei dem fairen Frühstück in Schwabach.
10.06.2011
Finanztransaktionssteuer: Regierungskoalition lässt Gesetzesinitiative scheitern
BERLIN / NÜRNBERG - Viele Worte, aber keine Taten, das ist das Ergebnis der gestrigen Debatte im Bundestag zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS). Schwarz-Gelb trägt die Gesetzesinitiative der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer nicht mit. Obwohl Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfinanzminister Schäuble sich wiederholt für die Einführung einer solchen Steuer ausgesprochen haben.
Während bei den einen die Einsicht wächst (wie ein Kino-Spot der Kampagne "Steuer gegen Armut" zeigt), wollen die anderen offenbar von ihren vollmundigen Ankündigungen nach der Finanzkrise nichts mehr wissen.
Die Evang.-Luth. Kirche in Bayern unterstützt die Kampagne "Steuer gegen Armut" und wird in den nächsten Monaten eine Unterschriftenaktion zur Einführung der FTS durchführen.
Hinweis
Mehr Informationen unter
Steuer gegen Armut und bei
Prof. Dr. Stephan Schulmeister








