Befristungen: kda-Leiter übt deutliche Kritik
NÜRNBERG - "Ein befristeter Arbeitsvertrag bürdet das Risiko einseitig dem Arbeitnehmer auf und schafft damit eine Schieflage. Befristete Arbeitsverhältnisse schaffen Abhängigkeiten und Ungleichheiten. Belegschaften spalten sich auf in Stammbelegschaften mit unbefristeten Normalarbeitsverhältnissen und in Personengruppen mit befristeten Arbeitsverhältnissen. Durch diese Entwicklung entsteht Ungleichheit und Ungerechtigkeit, die langfristig das menschliche Miteinander und den Betriebsfrieden stören können", sagte der Leiter des kda-Bayern Pfr. Dr. Johannes Rehm. In einem sozialethischen Kommentar bei der Auftaktveranstaltung des Projekts ContinuousLink hält Rehm es für "verdienstvoll, dass sich die Evangelische Jugendsozialarbeit des Problemkreises unsicherer Arbeitsverträge annimmt".
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Informationen zum Projekt ContinousLink (externer Link)
22.09.2011 13:30


