Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
18.05.2012
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Ferienzeit: Pilgern, was ist das?

SCHWEINFURT - Ist es das „Beten mit den Füßen“ oder eine moderne Form des Wanderns? Ist es die Wahrnehmung der Schöpfung Gottes oder der Spaziergang durch die Natur? Ist es die bewusste Verlangsamung des Tempos oder das schnelle Gehen auf ein Ziel hin? Ist es die Suche nach Gott oder das Wandern auf unbekannten Wegen?


 

Auf dem "Camino de Santiago" (Jakobsweg) in Spanien in der Region La Rioja - Foto: Pohl

 

Was ist nun dieses Unterwegs-Sein zu Fuß auf den Wegen, die wir in Franken mit einer weißen Muschel auf blauem Untergrund immer häufiger in den Wäldern und Fluren entdecken? Ob es die Suche nach und das Gespräch mit Gott auf dem Weg ist oder einfach die Bewegung an der frischen Luft: es ist ein sich „auf den Weg machen“. Es kann ein Aufbruch, ein Weg des Nach- und Überdenkens sein. Es bedeutet Veränderung, Neues wagen, Neues kennen lernen, neue Wege zu gehen.

 

Die Ferien- und Urlaubszeit liegt vor uns. Eine gute Gelegenheit, sich auf den sprichwörtlichen „Weg zu machen“ nach Antworten auf obige Fragen. Zeit, um die wundervolle Schöpfung Gottes wahrzunehmen - die essentiellen Unterschiede, aber auch Verbindendes von Pilgern und Wandern zu entdecken. Ich wünsche Ihnen ein Gehen mit offenem Herzen mit dem Lied von Paul Gerhardt „Geh aus, mein Herz, und suche Freud, …“

 

Evi Pohl

Sozialsekretärin, kda Schweinfurt


29.07.2011 10:32