Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
17.12.2017
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Initiative "Rechte statt Reste!" unterstützt ersten Welttag der Armen

In diesem Jahr rief Papst Franziskus am 19. November zum ersten Mal einen Welttag der Armen aus. Die kirchlich-gewerkschaftliche Initiative "Rechte statt Reste" in Bayern, der auch der kda angehört, unterstützt das Anliegen des Papstes. Angesichts der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich stimmen die Initiatoren der Aussage von Franziskus zu, dass "es unmöglich (sei), untätig zu bleiben oder gar aufzugeben."



Deshalb setzt sich die bayerische Initiative unter anderem für eine armutsfeste Grundsicherung ein. Jeder Mensch hat Rechte: ein Recht auf Arbeit, ein Recht auf medizinische Versorgung, ein Recht auf soziale Sicherheit, ein Recht auf angemessene Unterkunft, ein Recht auf Nahrung, ein Recht auf Wasser- und Sanitärversorgung, ein Recht auf Bildung und ein Recht auf Teilnahme am kulturellen Leben.

Es bräuchte eigentlich gar keinen Welttag der Armen, wenn die politisch Verantwortlichen für eine angemessene Gewährung dieser Rechte sorgen würden. Die Initiative Rechte statt Reste! setzt sich für diejenigen ein, denen diese Rechte vorenthalten werden. Derzeit beteiligt sich die Initiative als NGO an einem UN-Staatenberichtsverfahren, bei dem die Einhaltung der sozialen Menschenrechte in Deutschland überprüft wird.


20.11.2017 07:39