Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
24.10.2017
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Manfred Roth Stiftung fördert Projekt „start-ab!"

Nürnberg - Am vergangenen Donnerstag überreichte Dr. Wilhelm Polster, Vorstand der Manfred-Roth Stiftung, in den Räumen des kda Bayern in Nürnberg einen Scheck über 5.000 Euro zur Förderung des neuen Projektes „start-ab!“. Die Spende wurde dankbar vom Leiter des kda Bayern, Dr. Johannes Rehm, dessen Stellvertreterin Dr. Sabine Behrendt und dem Projektverantwortlichen Diakon Martin Deinzer entgegengenommen.


Diakon Martin Deinzer, Dr. Sabine Behrendt und Dr. Johannes Rehm freuen sich über die Spendenübergabe von Dr. Wilhelm Polster (2.v.r.) im Namen der Manfred Roth Stiftung. (Foto: kda)

 

 

„Diese großzügigen Spende ist ein gelungener Start für start-ab!“, erklärt Rehm erfreut. Und Deinzer ergänzt: „Sie ermöglicht eine noch individuellere und intensivere Arbeit mit den jungen Menschen.“ So können aus Mitteln der Spende können beispielsweise der Besuch kultureller Lernorte, Übungsmaterialien oder die Anschaffung von Lerntagebüchern finanziert werden.

 

Die Manfred Roth-Stiftung unterstützt und fördert mit ihrem finanziellen Engagement in zahlreichen Gebieten des öffentlichen Lebens soziale, bildungsfördernde und wissenschaftliche Einrichtungen. Die nach Manfred Roth, Gründer von NORMA, benannte Stiftung setzt im Sinne des Stifters dessen gesellschaftliches Engagement fort. Dabei stellt sie, wie ihr Stifter zu Lebzeiten, den Zweck und den Bedarf des Engagements, nie aber sich selbst in den Vordergrund. Auf diese Weise wurde seit dem Tod des Unternehmers im Jahr 2010 schon eine Vielzahl von Spenden ausgeschüttet. Nun unterstützt die Manfred Roth-Stiftung mit dem Projekt „start ab!“ das neue Projekt des kda Bayern.

 

Seit 15. September bietet der kda mit „start-ab! Arbeitswege begleiten + Zukunft gestalten“ jungen Menschen mit Fluchterfahrung bis 27 Jahren sozialpädagogische Begleitung in Ausbildung und Arbeit. Das Projekt ist dabei Ansprechpartner für Arbeitnehmende, Betriebe und Unterstützernetzwerke. Durch persönliche Begleitung und Beratung, Peer-Learning-Gruppen und kulturellen Austausch erhalten die jungen Meschen zusätzliche Unterstützung bei den Fragestellungen des Alltags, des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der persönlichen Lebensgestaltung im Zusammenspiel mit ihrer Rolle als Arbeitnehmende. „Integration in die Arbeitswelt bedeutet mehr als nur Spracherwerb und Fachwissen. Eine selbstverantwortliche Lebensgestaltung und Bildungsbiographie erfordern auch Kenntnisse und Fähigkeiten im sozialen und kulturellen Bereich, sowie eine stabile persönliche Lebenssituation. Hier wollen wir unbürokratisch und flexibel Unterstützung anbieten und unsere Erfahrungen und Netzwerke in Kirche, Wirtschaft und Sozialwesen für die Menschen nutzbar machen“, betont Deinzer.


06.10.2017 08:42