Sozialmeile für Gerechtigkeit: Bündnis macht Politik Beine
NÜRNBERG - Mit einer Sozialmeile am 8. Oktober will ein breites Sozialbündnis aus 36 Nürnberger Organisationen den Druck auf die Politik erhöhen. "Untereinander beschimpfen Politiker sich als 'Gurkentruppe' und 'Wildsäue', statt dass sie eine Politik des sozialen Ausgleichs vorantreiben, die allen Menschen ein meschenwürdiges Auskommen sichert und Chancen zur eigenen Lebensgestaltung ermöglicht", sagte kda-Mitarbeiter Norbert Feulner auf einer Pressekonferenz bei der das Manifest des Bündnisses vorgestellt wurde.
Die Sozialmeile findet statt
am Samstag, den 8. Oktober von 11.00 bis 16.00 Uhr
zwischen Lorenzkirche und Weißer Turm (Karolinenstraße)
Ab 14.00 Uhr Gespräche mit Politikern aus Bund, Land und Kommune auf der Bühne vor der Lorenzkirche. Daneben gibt es noch Musik und Kultur.
Das Manifest (PDF-Datei; ~1,5 MB) des Nürnberger Sozialbündnisses enthält ein Bündel an Forderungen an die Politik im Bund, Land und Kommune:
- Gute Arbeit für alle
- Rücknahme der Kürzungen im Sozialbereich
- Einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt in der Stadt Nürnberg
- Kostenlose Bildung und Ausbildung von Kita bis zur Uni
- Mehr Steuergerechtigkeit
- Starke öffentliche Leistungen
Der kda Bayern ist mit einem Aktionsstand zur Einführung der Finanztransaktionssteuer (Eintragung in die Unterschriftenliste "Was aus Ihrer Unterschrift alles werden könnte ...", Robin-Hood-Steuer) und Arm trotz Arbeit vertreten.
Pressespiegel
Nürnberger Zeitung v. 1.10.2011
04.10.2011 14:11


