Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
24.10.2017
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… und sonntags frei

Die Online-Petition „Der Sonntag muss frei bleiben“ erhält immer größeren Zuspruch und öffentliche Aufmerksamkeit. Die Münchner Allianz für den freien Sonntag hatte sie unter Beteiligung des kda Ende Juli ins Leben gerufen. Bis heute haben sich schon rund 6.400 Unterzeichnende für den Schutz des freien Sonntags ausgesprochen.


Foto: S. Behrendt

 

In der Auseinandersetzung um verkaufsoffene Sonntage geht es aktuell nicht mehr nur um einzelne Sonntagsöffnungen. Es geht um den verfassungsrechtlichen Status des arbeitsfreien Sonntags. Mehrere Initiativen des Einzelhandels versuchen derzeit die Hürden des Grundgesetzes für Sonntagsarbeit aus dem Weg zu räumen. Der radikale Vorstoß mehrerer Warenhäuser unter dem Titel „Selbstbestimmter Sonntag“ will gleich alle 52 Sonntage zu Shoppingsonntagen machen.

Dem stellt die Allianz für den freien Sonntag ihre Online-Petition entgegen. Sie ist der Meinung: Sechs Werktage sind genug! Wenn der Sonntag zum generellen Einkaufstag würde, würde sich der öffentliche Charakter dieses Tages spürbar verändern. Viele Kunden, die der Handel gern sonntags in die Geschäfte locken möchte, müssten sonntags vielleicht bald selbst arbeiten.

Dabei ist der Sonntag ein Geschenk des Himmels. An diesem Tag treten das Gemeinschaftsleben in den Vordergrund und die Zwänge der Arbeit einmal in den Hintergrund. Deshalb ist es an der Zeit, sich für den Sonntag stark zu machen.

 

Weitere Informationen unter folgenden Links:

www.change.org/sonntag

http://www.br.de/mediathek/video/einkaufen-sonntag-laden-oeffnungszeiten-100.html

 

http://www.br.de/nachrichten/verkaufsoffener-sonntag-ladenoeffnungszeiten-sonntagsschutz-100.html

http://www.br.de/nachrichten/verkaufsoffener-sonntag-ladenoeffnungszeiten-sonntagsschutz-100.html

 


22.09.2017 12:41