Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
30.05.2016

Kirche + Handwerk

Wir schaffen Verbindungen zwischen den Organisationen des Handwerks und der Kirche  in Arbeitskreisen, Tagungen, Studienfahrten sowie bei Festveranstaltungen:

  • Handwerkergottesdienste und Andachten bei Jubiläen, Einweihungen und anderen Gelegenheiten
  • Seelsorge, Beratung, Begleitung: „Auszeit"
  • Projekte „Gott-sei-Dank-Aktion“
  • Handwerksmesse
  • Workshops, Seminare und Studienfahrten 

01.04.2016

Material für 5000-Brote-Aktion 2016

Nachrichten

Montag, 29. Februar 2016

Start der Aktion "5.000 Brote"

MÜNCHEN – Backen ist Mathematik. "Die gewünschte Teigtemperatur mal zwei, minus die Mehltemperatur ist die Wassertemperatur", sagt Bäckermeister Marcel Wiedemann. In der Backstube erklärt der 34-Jährige gerade, wie wichtig die richtige Temperatur des Wassers für das Brotbacken ist. Sieben Jugendliche, die Bäckermützen auf dem Kopf und Schürzen umgebunden haben, stehen um ihn herum. Zusammen mit Wiedemann backen sie Brot, das nach dem traditionellen ökumenischen Handwerkergottesdienst in der Münchner Matthäuskirche am Sonntag gegen eine Spende verteilt werden soll.
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Freitag, 03. Juli 2015

Friseurwallfahrt: Mit Style nach Andechs

ANDECHS – Am vergangenen Montag trafen sich rund 150 Friseure aus ganz Bayern, um gemeinsam den Weg nach Kloster Andechs zu gehen. Unterbrochen wurde der Weg durch Gebetsstationen. In der Klosterkirche Andechs angekommen begrüßte Pater Valentin die Friseure: „Sie sind Seelsorger, sie sind Künstler und ganz nahe an den Menschen dran.“
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Dienstag, 24. März 2015

Handwerkergottesdienst: Ein Zimmermann gab die Botschaft von Gottes Liebe weiter

HOF – Nach 2008 und 2011 stand zum dritten Mal ein Gottesdienst in der Hofer St.Michaelis-Kirche im Zeichen des Handwerks. Zwischen Kirche und Handwerk gibt es nach den Worten von Dekan Günter Saalfrank einen besonderen Bezug: „Der Zimmermann Jesus ist die entscheidende Person im christlichen Glauben.“ Ein Handwerker habe also die Botschaft von Gottes Liebe weiter gegeben und nach ihm wurde eine Welt umspannende Glaubensbewegung genannt: die Kirche Jesu Christi. Die Verbindung von Kirche und Handwerk zeigt sich Saalfrank zufolge auch in der Fahne der Kreishandwerkerschaft Hof, in der es heißt: „Gott schütze ein ehrbar Handwerk.“
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20.11.2013

Starke Frauen - Starkes Handwerk

Eine Präsidentin, eine Gesellin, ein Lehrling und eine Unternehmerfrau bei dem Podiumsgespräch zur Rolle der Frau im Handwerk: von links nach rechts: Brigitte Mannert, Präsidentin der Handwerkskammer in der Pfalz; Sonja Theisen, Miss Handwerk 2013; Stefan Helm, Fachstelle Kirche und Handwerk in Bayern; Sandra Lüderitz, Bäckerlehrling; Heidi Kluth, Vorsitzende des Bundesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk

KAISERSLAUTERN - Unter diesem Motto fand am 16. November das diesjährige Forum auf der Bundestagung der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche (AHK) in Kaiserslautern statt. Vorgenommen hat sich die Bundestagung eine bewusste Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und den Problemen, vor denen Frauen im Handwerk heute stehen. Der Blick richtet sich dabei insbesondere auf derzeit noch männlich dominierte Handwerksberufe und die ganz speziellen Erfahrungen, welche Frauen dort machen können.


Horst Eggers, der Bundesvorsitzende der AHK, findet es dabei ermutigend, dass sich im Handwerk Frauen in Führungspositionen bereits etabliert haben: „Knapp 20 Prozent der bundesweiten Handwerksbetriebe werden bereits von selbstständigen Unternehmerinnen geführt.“ Zähle man zu diesen 200.000 Betriebsinhaberinnen im Handwerk dann noch die mitarbeitenden Ehefrauen und Lebenspartnerinnen hinzu, könnte man sogar von 600.000 Frauen im Management- und Führungsbereich von Handwerksbetrieben reden.

 

An solch einem Frauenanteil könnten sich die Groß-Unternehmen in Deutschland ein Beispiel am Handwerk nehmen. „In den Vorstandsetagen der deutschen TOP-200-Unternehmen sind lediglich 3,2 Prozent Frauen. Bei den DAX-30-Unternehmen sogar nur 2,2 Prozent“, so Eggers. In Zeiten, in denen die Bundesrepublik von einer Bundeskanzlerin regiert werde, hätten hier die Frauen in Spitzenpositionen und auf der Führungsebene noch erheblichen Nachholbedarf.

 

Auf der Bundestagung werden in diesem Jahr vor allem Frauen zu Wort kommen. Neben Heidi Kluth, der 1. Vorsitzenden des Bundesverbandes Unternehmerfrauen im Handwerk, sowie der Präsidentin der Handwerkskammer der Pfalz, Brigitte Mannert, werden u.a. Sandra Lüderitz, ein Bäckerlehrling aus Berlin, sowie Sonja Theisen, Dachdecker-Gesellin und Miss Handwerk 2013 als Gesprächs-Gäste erwartet. Daneben wird Melanie Trommer über das Handwerkerinnenhaus Köln berichten, Dr. Kerstin Weißenstein über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf informieren, und Dr. Anne Dohle vom Zentralverband des Deutschen Handwerks bietet zusammen mit der Malermeisterin Simone Schönhöfer einen Workshop zum Thema ‚Die Nachfolge ist weiblich’ an.

 

Dr. Thomas Felleckner, Historiker der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade wird bei dem Forum in einem Grundsatzreferat darlegen, dass die Rolle der Frauen in der Geschichte des Handwerks, insbesondere seit dem Mittelalter, bereits wesentlich stärker ausgeprägt war, als dies heutzutage wahrgenommen wird.

 

Text, Foto: Walter Jungbauer

01.10.2013

Gott-sei-Dank-Brot-Aktion: Unser täglich Brot - mit Qualität

Bäckermeister Harald Friedrich aus Schwarzenbach am Wald in seiner Bachstube beim Zubereiten des "Gott-sei-Dank-Brotes" - Foto: epd

OBERFRANKEN - Fortgeführt wird die erfolgreiche "Gott-sei-Dank-Aktion" zwischen Kirche und Handwerk auch in diesem Jahr. Gestartet wird diesmal im Frankenwald in Schwarzenbach am Wald. Mit dem Qualitätsprodukt aus heimischer Bäckerei trotzt man auch dem Strukturwandel und den um sich greifenden Backstationen.

 

Pressespiegel

 "Gott-sei-Dank-Brot" setzt Zeichen (Frankenpost v. 21.9.2013)

14.03.2013

Landesbischof bei Handwerkergottesdienst: Geldvermehrung ist kein Selbstzweck

v.l.n.r.: Stefan Helm, Landesbischof Heinrich Bedford Stroh, Horst Eggers, Heidemarie Sutor, Dirk Müntewarf, Dr. Roland Pelikan, Fahnenabordnungen der Maler- und Lackiererinnung, der Metzgerinnung, des Krankenunterstützungsvereins und des Evangelischen Handwerkervereins von 1848 e.V. - Foto: Paul Woldt

MÜNCHEN - „Brot zum Leben – Brot des Lebens“, unter diesem Motto stand der diesjährige Handwerkergottesdienst. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm ging auf die besondere Arbeits- und Lebenssituation der im Handwerk beschäftigten ein. „Eure Welt - das ist die Botschaft des Brotworts – und die Welt Gottes sind untrennbar miteinander verbunden. Es ist ein Produkt eurer Hände, das in der Botschaft Jesu zum Schlüssel für die Entdeckung in unserem Leben wird“, sprach er den Anwesenden zu. Zum traditionellen ökumenischen Handwerkergottesdienst in der St. Matthäuskirche luden am Sonntag der Evangelische Handwerkerverein von 1848 e.V. und die Fachstelle Kirche und Handwerk in Bayern ein. 

 

Als besondere Herausforderung für das Handwerk sieht Bedford-Strohm die Frage der Betriebsübergabe. „Ich habe oft daran gedacht, was es bedeuten muss, das mit viel Liebe und Einsatz Aufgebaute in fremde Hände geben zu müssen“, so der Landesbischof.

 

Das Leitbild vom Ehrenbaren Kaufmann hat, nach Einschätzung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. „Wer ein kleines Familienunternehmen führt, wer täglich mit den Menschen lebt, die für dieses Unternehmen arbeiten, wer sie eben nicht als Produktionsfaktoren, sondern wirklich Menschen kennen gelernt hat, wer täglich vor Augen hat, dass Geldvermehrung kein Selbstzweck ist, sondern Geld dazu da ist, echte Produktion zur finanzieren …  der weiß etwas vom echten Sinn des Wirtschaftens“.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Evangelische Handwerkerverein von 1848 e.V. in den Mathildensaal zum Empfang. Der Vorsitzende Dr. Roland Pelikan begrüßte die Gäste. Dieter Vierlbeck, Geschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern überbrachte die Grüße der Handwerkskammer. Sein Grußwort nahm er zum Anlass auf das Motto der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse hinzuweisen „Zukunft kommt von Können“  und hob auf die Bedeutung der Selbstverwaltung im Handwerk ab und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement.

 

„Das Handwerk stehe jeher für ein nachhaltiges, humanes und ganzheitliches Wirtschaften im überschaubaren Raum“,  so Horst Eggers, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kirche und Handwerk.

 

Stefan Helm von der Fachstelle Kirche und Handwerk in Bayern machte deutlich, dass keiner beim Übergang vom Beruf in die Schule verloren gehen dürfe.  Es gilt zu überlegen, wie eine niederschwellige Begleitung junger Menschen aussehen könnte.

 

Predigt von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm im Wortlaut (3 Seiten, PDF-Datei, ~160 KB).

06.11.2012

Bundestagung "Handwerk und Kirche": Handwerk als Stabilitätsfaktor

v.l.n.r. Prof. Dr. Böhle, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung; Horst Eggers, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche; Heinrich Traublinger, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, MdL a.D.; Martin Zeil, Wirtschaftsminister Bayern; Dr. Johannes Rehm, Leiter Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Bayern; Prof. Axel Noack, Theologischer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche

MÜNCHEN - Die Bedeutung des Handwerks für die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland haben Vertreter von Politik, Kirche und Verbänden bei der Bundestagung Handwerk und Kirche in München hervorgehoben. Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagte, das Handwerk genieße im Gegensatz zu den Finanzmärkten ein großes Vertrauen. Grund für dieses Vertrauen der Kunden seien die hohen Qualitätsstandards des Handwerks, wie sie etwa durch die Meisterprüfungen gewährleistet würden.

 

Selbst in der Wirtschaftskrise hätten die Handwerker am Bestand ihrer Mitarbeiter, zu denen sie häufig auch in enger persönlicher Beziehung stünden, festgehalten und weiter junge Menschen ausgebildet, sagte Heinrich Traublinger, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

Oberkirchenrat Detlef Bierbaum

Ausbildung im Handwerk führe nicht in eine "Sackgasse", sondern ermögliche durch das duale Bildungssystem auch den Zugang zum universitären Studium. Oberkirchenrat Detlev Bierbaum (München) ergänzte, die handwerkliche Ausbildung verbinde fachliche Qualifikation und Sozialkompetenz. Denn die jungen Menschen würden während ihrer Lehrzeit auch in schwierigen Lebenssituationen begleitet und gestärkt. "Der Meister kann da zum Seelsorger werden", sagte Bierbaum.

 

Die ganzheitliche Produktionsweise des Handwerks und sein Verhältnis zu den Mitarbeitenden kann nach Überzeugung des sächsischen Altbischofs Axel Noack (Halle) ein Vorbild für die Gesellschaft sein. Deshalb sollte sich in den Vergaberichtlinien, etwa für öffentliche Aufträge, das Vertrauen in die Qualität des Handwerks niederschlagen. Die Bundestagung, die von der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche (AHK) veranstaltet wurde, stand unter dem Motto "Währung: Vertrauen". Das gegenseitige Vertrauen sei die Grundlage für die Beziehung des Handwerkers zu seinen Kunden, sagte zur Eröffnung der Tagung Horst Eggers (Bayreuth), Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche.

 

Text: epd / Fotos: Walter Jungbauer

02.10.2012

Gott-sei-Dank-Brot: Nachdenken über Wirtschaftskreisläufe und Lebenssinn

OBERFRANKEN - "Leider ist der Einkauf von kostengünstigem Brot im Supermarkt zu einer zwar verständlichen, aber eben auch fragwürdigen Gewohnheit geworden. Dieses Verhalten schwächt die heimischen Betriebe. Viele Geschäfte müssen mangels Kundschaft schließen", auf diesen traurigen Nebeneffekt weist kda-Mitarbeiter Diakon Stefan Helm im Rahmen der „Gott-sei-Dank-Brot“-Aktion hin.

 

Pressespiegel

 Gott sei Dank für Brot und Bäcker (Frankenpost v. 28.9.2012)

 Die Aktion "Gott-sei-Dank-Brot" (bei bayern-evangelisch)

01.12.2011

Forum "Kirche und Handwerk": Am Gemeinwohl orientiert

Gründungsveranstaltung Forum "Kirche und Handwerk" - v.l.n.r.: Heinrich Traublinger (Präsident der Handwerkammer für München und Oberbayern), Dr. Roland Pelikan (Vorsitzender des Evangelischen Handwerkervereins von 1848 e.V.), Kirchenrat Reiner Schübel, Marianne Berghammer (1. Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk München e.V.), Professor Dr. Axel Noack, Horst Eggers (1. Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche), Diakon Stefan Helm (Fachstelle Kirche und Handwerk in Bayern beim kda)

MÜNCHEN - Vor dem Hintergrund sich immer schneller verändernder Rahmenbedingungen ist nach der christlich-sozialethischen Perspektive in Wirtschaft und Arbeitswelt zu fragen. Inwieweit liefert diese eine Orientierung bei politischen und unternehmerischen Entscheidungen? Wie kann gutes Leben und Arbeiten für jüngere und ältere Beschäftigte gelingen? Bei diesen und anderen Fragen wird nach tragfähigen Lösungen gesucht beim 1. Forum "Kirche und Handwerk", das den Titel trägt "Leben und Arbeiten - Zur gemeinsamen Verantwortung von Handwerk, Politik und Kirche"

 

Pressespiegel

 Altbischof Noack: Kirche soll stärker auf Handwerker zugehen (epd v. 20.11.2011)

07.10.2011

Ausbildung: Pocket-Segen zum Berufsstart

Mit Gottes Segen in die Ausbildung: v.l.: Johannes Masuch (Diözesanleiter der Kolpingjugend), Stefan Helm (kda Bayern), Michael Lenz (Kolpingjugend München), Mathias Bieber (Dekanatsjugendpfarrer), Ruth Huber (Stadtjugendseelsorgerin BDKJ), Pater Stefan Stöhr - Foto: Stefanie Bessler

MÜNCHEN - Ein Segensspruch in der Größe einer Scheckkarte im Geldbeutel kann nicht schaden. Vor allem zu Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Mit dieser Wegbegleitung wollen der kda Bayern, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Evangelische Jugend München und die Kolpingjugend München an den Zuspruch und Segen im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kapelle im Salesianum am St.-Wolfgangs-Platz erinnern. "Was anfänglich in kleinem Rahmen begann, entwickelt sich zwischenzeitlich zu einer Traditionsveranstaltung", sagt Diakon Stefan Helm vom kda Bayern.

 

Auszubildende, Ausbilder und die Vertreter der Kirchen baten in Fürbitten um ein Miteinander mit Respekt. Bürgermeisterin Christine Strobel ging in ihrem Grußwort auf die besondere Bedeutung dieses Lebensabschnitts für die Zukunft der Jugendlichen ein: "Eine erfolgreiche Berufsausbildung ist die Basis für berufliche und persönliche Entfaltung. Ich freue mich, dass die Auszubildenden, die 2008 am ersten Gottesdienst teilgenommen haben, mittlerweile ihre Lehrzeit abgeschlossen haben und nun im Erwerbsleben stehen."

 

Im nächsten Jahr heißt es wieder: "Mit Gottes Segen in die Ausbildung" - dann schon zum fünften Mal.

 

04.10.2011

Aus der Region - für die Region

Vorstellung der "Gott-sei-Dank-Brot-Aktion" in der Bäckerei Fuhrmann in Bayreuth: (v.l.) Diakon Stefan Helm (kda Bayern), Pfarrer Thomas Guba (Geschäftsführer, Netzwerk "Gemeinsam für die Region"), Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, Regionaldekan Thomas Teuchgräber, Thomas Zimmer (Präsident Handwerkskammer Oberfranken), Michael Rindfleisch (Bäckermeister, Inhaber Bäckerei Fuhrmann) - Foto: Wolfgang Lammel

OBERFRANKEN - Zum Start der Aktion "Gott-sei-Dank-Brot" sprechen Kirchen und Handwerk sich für das heimische Handwerk aus. "Wir möchten nicht, dass überregional operierende Ketten einen im Ort seit Generationen geführten Betreib verdrängen", sagt Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner. Knapp 100 oberfränkische Bäckereien machen in diesem Jahr an der Aktion mit. "Die gegenseitige Wahrnehmung des handwerklichen Wirtschaftens und die damit verbundenen Herausforderungen für die Menschen im Handwerk ist dabei besonders wertvoll", betont Diakon Stefan Helm von der Fachstelle Kirche und Handwerk beim kda Bayern.

 

Anonyme Backautomaten und Backshops in Supermärkten seien alles andere als super. Pfennigfuchserei beim Einkauf führe zur Verarmung der Orts- und Esskultur.  Jeder Einzelne könne mit seinem Einkaufsverhalten einen wertvollen Beitrag leisten. Davon sind die Träger der Aktion überzeugt.

 

Die Arbeitshilfe "Gottesdienste, Impulse und Aktionen rund ums Brot" können Sie hier bestellen. 

 

Pressespiegel

 Gegen die Konkurrenz der Backautomaten (Frankenpost v. 24.9.2011)

Kontakt

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt 

der Evang.-Luth. Kirche in Bayern

Kirche + Handwerk

Schwanthalerstr. 91

80336 München

Diakon

Stefan Helm

Sozialwirt, TZI-Gruppenleiter

 

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089 / 53 07 37-31

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 Stefan Helm

Magazin

Magazin der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche im Ev. Verband Kirche - Wirtschaft - Arbeitswelt (VKWA)

Thema: Den Wandel meistern, Ausgabe 2015/2016